Virtuelle Bücherei Wien. Einsame Straße im Sangesur

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Inhalt:

Ein LKW wird von der Vegetation überwuchert, eine Kirche vom Wasser verschluckt, der Berg, der zum Aufbruch anstachelte, befindet sich hinter einer unüberquerbaren Landesgrenze. Und die Menschen? Sie erzählen dem Wanderer keine überbunten orientalischen Märchen, diese Zeiten sind ein für alle Mal vorbei! Ihre Stimme ist zu einem eintönigen Singsang verdünnt, der sich aus einer Gegenwart ohne Zukunft speist. Ein alter kranker Mann schleppt sich auf der sonnverbrannten Straße von Dorf zu Dorf in den armenischen Süden. Zwischen seinem abgenutzten Körper, den er zu dieser Wanderung zwingt, und den verfallenen Weilern scheint ein geheimer Einklang zu bestehen.

AutorInnentext:

Denis Donikian wurde als Sohn armenischer Flüchtlinge 1942 in Vienne (Frankreich) geboren. Er studierte Französische Literaturwissenschaft und Philosophie. Nach einem Studienaufenthalt in Armenien 1969-70 arbeitet er als Lehrer in Kiew und im Vietnam. Donikian unternimmt viele Reisen u.a. nach Thailand, Laos, Mitteleuropa, Libanon und kehrt immer wieder nach Armenien zurück, dessen schwierigen Weg zur Demokratie er in mehreren Büchern thematisiert. Er ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller der armenischen Diaspora.

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