Virtuelle Bücherei Wien. Nomaden der Arbeit

Seitenbereiche:


Inhalt:

Verfilmung "Nomadland" von Oscar-Preisträgerin Frances McDormand ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen Zehntausende Menschen in Amerika sind unterwegs. Sie leben in Wohnmobilen, Vans, Anhängern. Übernachten auf Supermarkt-Parkplätzen, neben den Highways, in der Wüste. Sie schaufeln Zuckerrüben in North Dakota, reinigen Toiletten in den Nationalparks von Kalifornien, arbeiten Zwölf-Stunden-Schichten im Amazon-Versandzentrum im winterlichen Texas. Eines haben sie oft gemeinsam: Sie sind alt. Und im 21. Jahrhundert, erschüttert von der Finanzkrise der Zehnerjahre, ist ihnen der Boden für den sprichwörtlich wohlverdienten Ruhestand weggebrochen. Deshalb ziehen sie als Nomaden der Arbeit von einem saisonalen Tageslohnjob zum nächsten. Jessica Bruder hat sich ihnen ein Jahr lang angeschlossen und ist diesem Treck durch ganz Amerika gefolgt. Eine nachhallende Reportage über Ausbeutung, Ungerechtigkeit und prekäre Lebensumstände, aber auch über altersweise Beharrlichkeit, Sinn für Gemeinschaft und Abenteuer, wie sie nur ein amerikanischer Highway versprechen kann. Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2020 Ein "Buch des Jahres" der New York Times, ausgezeichnet mit dem Discover Great New Writers Award.

AutorInnentext:

Jessica Bruder war als Professorin an der Columbia Graduate Journalism School tätig. Ihr Leitartikel "The End of Retirement" im Harper's Magazine, Basis dieses Buches, wurde mit dem Aronson Award for Social Justice Journalism ausgezeichnet, sie veröffentlicht darüber hinaus u. a. in The New York Times Magazine, The Washington Post und The International Herald Tribune. Bruder lebt in Brooklyn, New York City.

Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können